Häkelanleitung Cardigan Damen Luftige Strickjacke mit Lochmuster zum Selberhäkeln

Eine luftige Häkeljacke in zartem Gelb ist ein wunderschönes Projekt für alle, die selbst gehäkelte Kleidung mit einem modernen, femininen Look verbinden möchten. Dieser kurze Cardigan begeistert mit einem offenen Lochmuster, langen, locker fallenden Ärmeln, einer schmalen Einfassung und einer zarten Bindung am Vorderteil. Die Kombination aus leichter Struktur und sanfter Farbe macht ihn zu einem vielseitigen Begleiter für Frühling, Sommer und die Übergangszeit. Mit dieser eigenständigen Häkelanleitung für einen Cardigan kannst du eine ähnliche Jacke selbst häkeln und Länge, Weite und Farbe an deinen persönlichen Stil anpassen.

Das Besondere an diesem Häkelprojekt ist die Verbindung aus einfachen Grundmaschen und einer dekorativen Netzstruktur. Du benötigst keine komplizierten Motive oder aufwendigen Farbwechsel. Stattdessen entsteht das charakteristische Muster durch das Zusammenspiel von Stäbchen, Luftmaschen und übersprungenen Maschen. Die einzelnen Kleidungsstücke werden in Reihen gearbeitet, anschließend zusammengenäht und mit einer schmalen Kante sauber abgeschlossen. So entsteht eine leichte, offene Strickjacke im gehäkelten Look, die sich sowohl über ein schlichtes Top als auch über ein ärmelloses Kleid tragen lässt.

Key Takeaways

  • Projekt: Kurzer Damen-Cardigan mit langen Ärmeln, offenem Lochmuster und dekorativer Bindung.
  • Schwierigkeitsgrad: Leicht bis mittel, geeignet für ambitionierte Anfängerinnen und Anfänger mit Grundkenntnissen.
  • Haupttechnik: Stäbchen und Luftmaschen bilden ein regelmäßiges, luftiges Netzmuster.
  • Garnempfehlung: Leichtes Garn der Kategorie DK oder ein feines, glattes Baumwollmischgarn.
  • Konstruktion: Rückenteil, zwei Vorderteile und zwei Ärmel werden separat in Reihen gehäkelt und anschließend zusammengesetzt.
  • Individualisierung: Passe die Körperlänge, Ärmellänge, Farbe und Bindung an deine Wünsche an.

Den gehäkelten Cardigan mit Lochmuster kennenlernen

Ein Cardigan ist eine offene Jacke, die sich unkompliziert über andere Kleidungsstücke ziehen lässt. Bei diesem Modell sorgt der lockere Schnitt für eine entspannte Silhouette. Das Vorderteil bleibt offen und wird im Brustbereich mit zwei schmalen Bändern zusammengebunden. Dadurch erhält die Jacke einen dezenten romantischen Akzent, ohne dass Knöpfe, Reißverschlüsse oder andere Verschlüsse erforderlich sind.

Die verkürzte Körperlänge endet ungefähr an der Hüfte oder knapp darüber. Dadurch passt der Cardigan besonders gut zu hoch geschnittenen Jeans, Röcken und Sommerkleidern. Die langen Ärmel fallen locker und wirken durch das durchbrochene Muster leicht und weich. Ein schmales Bündchen am unteren Rand sowie eine saubere Einfassung entlang der vorderen Öffnung sorgen für einen gepflegten Abschluss.

Die Farbgebung ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des Designs. Ein helles Buttergelb lässt die Maschenstruktur freundlich und sommerlich wirken. Da die Jacke überwiegend aus einem einzigen Farbton besteht, kommt das Lochmuster besonders gut zur Geltung. Du kannst dich an dieser Farbidee orientieren oder eine andere Nuance wählen, beispielsweise Creme, Salbeigrün, Hellblau, Rosé oder Naturweiß.

Für den Alltag ist der gehäkelte Cardigan eine praktische zusätzliche Schicht. Er eignet sich für kühle Sommerabende, klimatisierte Räume und die Übergangszeit. Mit einem schlichten Unterhemd entsteht ein lässiger Look, während ein leichtes Kleid die feminine Wirkung des Lochmusters unterstreicht. Auch als selbst gemachte Geschenkidee ist die Häkeljacke interessant, sofern du die benötigte Größe und die bevorzugten Farben der beschenkten Person kennst.

Häkelkonstruktion und sichtbare Maschenstruktur

Ein einfaches Netzmuster aus Stäbchen und Luftmaschen

Das prägende Element dieses Cardigans ist ein regelmäßiges Lochmuster. Vertikale Maschensäulen wechseln sich mit kleinen offenen Zwischenräumen ab. Diese entstehen, indem zwischen den Stäbchen Luftmaschen gehäkelt und darunterliegende Maschen übersprungen werden. In der nächsten Reihe werden die Stäbchen in die Luftmaschenzwischenräume gearbeitet. Dadurch entsteht ein gleichmäßiges Gitter, das sich angenehm weich anfühlt und relativ schnell in die Höhe wächst.

Für die eigenständige Anleitung wird ein einfaches Netzmuster verwendet, das sich mit wenigen Grundtechniken umsetzen lässt. Es bildet eine praktikable Annäherung an die sichtbare offene Struktur. Die genaue Maschenfolge des ursprünglichen Kleidungsstücks ist nicht gesichert. Das hier beschriebene Muster ist deshalb eine eigenständige, tragbare Variante mit klar definierten Maschenzahlen.

Die einzelnen Kleidungsstücke

Für eine gut nachvollziehbare Konstruktion wird die Jacke aus fünf Hauptteilen aufgebaut: einem Rückenteil, zwei Vorderteilen und zwei Ärmeln. Alle Teile werden in Hin- und Rückreihen gearbeitet. Die Vorderteile sind schmaler als das Rückenteil und bilden zusammen mit diesem die offene Vorderseite. Die Ärmel werden als rechteckige Stoffstücke gehäkelt, zu Röhren zusammengenäht und in die vorbereiteten Armausschnitte eingesetzt.

Die Schulternähte verbinden die oberen Außenbereiche der Vorderteile mit dem Rückenteil. Der verbleibende Bereich bildet den Halsausschnitt. Die Seitennähte werden nur bis zur festgelegten Armausschnitttiefe geschlossen, damit genügend Platz für die Ärmel bleibt. Eine zusätzliche Einfassung an der Vorderöffnung und am unteren Saum gleicht kleine Unebenheiten aus und verleiht der Jacke einen ordentlichen Abschluss.

Garnstärke und Häkelnadel

Für einen Cardigan mit dieser offenen Struktur empfiehlt sich ein glattes Garn, das die Maschen gut erkennen lässt. Ein leichtes Baumwollgarn oder eine Baumwollmischung mit einem kleinen Anteil Viskose oder Acryl kann eine gute Wahl sein. Baumwolle bringt eine klare Maschendefinition mit, während Mischgarne je nach Zusammensetzung etwas weicher fallen oder leichter zu pflegen sind.

Als Ausgangspunkt eignet sich ein Garn der Kategorie DK mit einer Häkelnadel von 4,5 mm. Je nach tatsächlicher Garnstärke, persönlicher Häkelspannung und gewünschtem Fall kann eine Nadel zwischen 4,0 und 5,0 mm sinnvoll sein. Entscheidend ist nicht allein die angegebene Nadelstärke, sondern das Ergebnis der Maschenprobe.

Profi-Tipp: Häkle vor dem Beginn ein ausreichend großes Probestück. Das Lochmuster muss locker genug sein, um weich zu fallen, darf aber nicht so weitmaschig werden, dass die Jacke ihre Form verliert. Wasche und trockne die Maschenprobe so, wie du später den fertigen Cardigan pflegen möchtest.

Kostenlose Häkelanleitung für einen luftigen Cardigan

Diese eigenständige Häkelanleitung beschreibt einen kurzen, offenen Damen-Cardigan mit langen Ärmeln, Netzmuster und schmalen Bindebändern. Die Maße und Maschenzahlen sind auf eine beispielhafte mittlere Größe abgestimmt. Sie sind empfohlene Ausgangswerte für die hier beschriebene Konstruktion und keine bestätigten Maße des abgebildeten Kleidungsstücks.

Kostenlose Häkelanleitung: Buttergelber Cardigan mit Lochmuster

Projektbeschreibung: Ein kurzer, offener Cardigan mit langen, locker sitzenden Ärmeln, gleichmäßigem Netzmuster, schmalem Saum und zwei Bindebändern am Vorderteil.

Schwierigkeitsgrad: Leicht bis mittel. Du solltest Luftmaschen, Kettmaschen, feste Maschen und Stäbchen beherrschen sowie gleichmäßige Reihen arbeiten und einfache Nähte anfertigen können.

Ungefähre fertige Größe: Mittlere Größe mit lockerer Passform. Das fertige Kleidungsstück misst ungefähr 40 Zoll beziehungsweise 102 cm im Brustumfang, 20 Zoll beziehungsweise 51 cm in der Rückenlänge und 18 Zoll beziehungsweise 46 cm in der Ärmellänge ab Schulter. Die angegebenen Maße sind Näherungswerte für die fertig zusammengesetzte Jacke.

Verfügbare Größen: Die vollständige Schritt-für-Schritt-Anleitung ist zunächst für die mittlere Größe ausgelegt. Hinweise zur Anpassung an kleinere oder größere Größen findest du im Abschnitt nach der Anleitung.

Empfohlenes Garn: Garn der Kategorie DK, vorzugsweise aus Baumwolle oder einer weichen Baumwollmischung. Verwende möglichst ein glattes Garn ohne ausgeprägten Flor, damit die offenen Maschen deutlich sichtbar bleiben.

Garnmenge: Ungefähr 1.300 bis 1.600 Yards beziehungsweise 1.190 bis 1.460 Meter. Der tatsächliche Verbrauch hängt von der Garnzusammensetzung, der Häkelspannung, der Ärmellänge und der gewünschten Körperlänge ab. Für Anpassungen empfiehlt es sich, zusätzliches Garn aus derselben Farbpartie bereitzuhalten.

Empfohlene Häkelnadel: 4,5 mm, US-Größe 7. Eine Nadel von 4,0 bis 5,0 mm kann abhängig von der Maschenprobe besser passen.

Maschenprobe: Ungefähr 12 Stäbchen und 12 Luftmaschenzwischenräume auf 4 Zoll beziehungsweise 10 cm in der Breite. In der Höhe entsprechen ungefähr 8 Musterreihen 4 Zoll beziehungsweise 10 cm. Die Höhenprobe ist ein Richtwert und sollte mit deinem Garn überprüft werden.

Benötigtes Zubehör:

  • Empfohlenes Garn in ausreichender Menge
  • Häkelnadel 4,5 mm sowie bei Bedarf eine zweite Nadelstärke für die Maschenprobe
  • Wollnadel mit stumpfer Spitze
  • Maschenmarkierer
  • Maßband
  • Schere
  • Rostfreie Stecknadeln oder Spannnadeln und eine geeignete Unterlage zum Spannen

Häkelterminologie und Abkürzungen

Die Anleitung verwendet durchgehend die US-amerikanische Häkelterminologie.

  • ch: chain, Luftmasche
  • sl st: slip stitch, Kettmasche
  • sc: single crochet, feste Masche
  • dc: double crochet, Stäbchen
  • st: stitch, Masche
  • sp: space, Zwischenraum
  • rep: repeat, wiederholen
  • RS: right side, rechte beziehungsweise spätere Außenseite
  • WS: wrong side, linke beziehungsweise spätere Innenseite

Die Wendeluftmaschen werden in dieser Anleitung nicht als Masche gezählt, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Die Kettmaschen zum Schließen einer Runde sind keine zusätzlichen Maschen. Da die Hauptteile in Reihen gearbeitet werden, werden sie nicht zu Runden geschlossen.

Besondere Maschen und Musterfolge

Netzmuster: Das Muster besteht aus Stäbchen, zwischen denen jeweils eine Luftmasche liegt. Für die erste Reihe werden die Stäbchen in die Luftmaschenkette gearbeitet. In allen folgenden Musterreihen werden die Stäbchen in die Luftmaschenzwischenräume der vorherigen Reihe gehäkelt.

Wendeluftmaschen: Zu Beginn einer Reihe werden 3 Luftmaschen gehäkelt. Sie dienen ausschließlich als Höhe und zählen nicht als Stäbchen. Das erste Stäbchen der Reihe wird in den ersten vorgesehenen Zwischenraum gearbeitet. Am Reihenende wird ein Stäbchen in das letzte Stäbchen beziehungsweise in die obere Wendeluftmasche der Vorreihe gearbeitet, damit die Kante gerade bleibt.

Feste Maschen für den Abschluss: Feste Maschen werden gleichmäßig entlang der unteren Kante und der vorderen Öffnung verteilt. Sie stabilisieren den Rand, ohne die Jacke stark zu versteifen.

Konstruktion und wichtige Maße

Die Jacke wird aus fünf Teilen gearbeitet. Das Rückenteil ist ungefähr 20 Zoll beziehungsweise 51 cm breit. Jedes Vorderteil ist ungefähr 10 Zoll beziehungsweise 25,5 cm breit. Die Ärmel werden als Rechtecke von etwa 16 Zoll beziehungsweise 40,5 cm Breite und 18 Zoll beziehungsweise 46 cm Länge gehäkelt.

Für diese Anleitung gilt folgende Maschenverteilung bei der angegebenen Maschenprobe:

Teil Anfangskette Stäbchen je Musterreihe Ungefähre Größe
Rückenteil 123 ch 60 dc 20 × 20 Zoll
Je Vorderteil 63 ch 30 dc 10 × 20 Zoll
Je Ärmel 99 ch 48 dc 16 × 18 Zoll

Die Größen in der Tabelle sind gerundete Zielmaße. Die tatsächliche Breite ergibt sich aus deiner Maschenprobe. Die Anfangskette umfasst die Wendeluftmaschen und die Arbeitsmaschen für die erste Reihe. Die angegebenen Stäbchenzahlen beziehen sich auf die Anzahl der tatsächlichen Stäbchen, nicht auf die Wendeluftmaschen.

Schritt 1: Rückenteil häkeln

  1. Häkle 123 ch. Achte darauf, die Luftmaschenkette locker zu arbeiten, damit sich die Unterkante nicht zusammenzieht.
  2. Reihe 1, RS: Häkle 1 dc in die vierte ch von der Nadel. Häkle anschließend *ch 1, überspringe die nächste ch, 1 dc in die folgende ch*. Wiederhole die Folge bis zum Reihenende. Bei 123 Anfangsluftmaschen erhältst du 60 dc und 59 ch-1-Zwischenräume. Wende.
  3. Reihe 2, WS: Häkle 3 ch. Diese zählen nicht als Masche. Häkle 1 dc in den ersten ch-1-Zwischenraum. Häkle danach *ch 1, 1 dc in den nächsten ch-1-Zwischenraum*. Wiederhole die Folge bis zum letzten Zwischenraum. Häkle 1 dc in das letzte Stäbchen beziehungsweise in die obere Wendeluftmasche der Vorreihe. Wende. Die Reihe endet mit 60 dc und 59 Zwischenräumen.
  4. Reihen 3 bis 40: Wiederhole Reihe 2 insgesamt 38 weitere Male. Kontrolliere regelmäßig, dass 60 Stäbchen und 59 Luftmaschenzwischenräume vorhanden sind. Nach Reihe 40 sollte das Rückenteil bei der empfohlenen Maschenprobe ungefähr 20 Zoll beziehungsweise 51 cm lang sein.
  5. Beende die Arbeit nach der letzten Reihe und ziehe den Faden durch die letzte Schlaufe. Lasse einen ausreichend langen Faden stehen, falls du ihn später für eine Naht verwenden möchtest.

Das Rückenteil bildet die Grundlage für die gesamte Jacke. Lege es flach hin und prüfe die Breite sowie die Länge. Wenn das Teil deutlich größer oder kleiner ausfällt als geplant, kontrolliere zuerst deine Maschenprobe, bevor du die Vorderteile beginnst.

Schritt 2: Zwei Vorderteile häkeln

Die beiden Vorderteile werden gleich gearbeitet. Ihre geraden inneren Kanten bilden die offene Vorderseite der Jacke. Für die mittlere Größe wird jedes Vorderteil ungefähr halb so breit wie das Rückenteil gehäkelt.

  1. Häkle für das erste Vorderteil 63 ch.
  2. Reihe 1, RS: Häkle 1 dc in die vierte ch von der Nadel. Wiederhole *ch 1, überspringe die nächste ch, 1 dc in die folgende ch* bis zum Reihenende. Du erhältst 30 dc und 29 ch-1-Zwischenräume. Wende.
  3. Reihe 2, WS: Häkle 3 ch, dann 1 dc in den ersten ch-1-Zwischenraum. Wiederhole *ch 1, 1 dc in den nächsten ch-1-Zwischenraum* bis zum letzten Zwischenraum. Häkle 1 dc in das letzte Stäbchen beziehungsweise die obere Wendeluftmasche der Vorreihe. Wende. Es bleiben 30 dc und 29 Zwischenräume.
  4. Reihen 3 bis 40: Wiederhole Reihe 2 insgesamt 38 weitere Male. Das Vorderteil sollte ungefähr 10 Zoll beziehungsweise 25,5 cm breit und 20 Zoll beziehungsweise 51 cm lang sein.
  5. Beende den Faden und arbeite das zweite Vorderteil auf dieselbe Weise.

Lege beide Vorderteile nebeneinander und vergleiche ihre Maße. Die Länge und Breite sollten möglichst übereinstimmen. Kleine Unterschiede lassen sich beim Spannen ausgleichen, größere Abweichungen sollten vor dem Zusammennähen korrigiert werden.

Schritt 3: Die langen Ärmel häkeln

Die Ärmel werden ebenfalls als flache Rechtecke gearbeitet. Nach dem Zusammennähen entsteht aus jedem Rechteck eine Röhre. Diese Konstruktion ist übersichtlich und benötigt keine komplizierte Ärmelkugel. Der Ärmel sitzt locker und passt zur offenen Struktur des Cardigans.

  1. Häkle 99 ch für den ersten Ärmel.
  2. Reihe 1, RS: Häkle 1 dc in die vierte ch von der Nadel. Wiederhole *ch 1, überspringe die nächste ch, 1 dc in die folgende ch* bis zum Reihenende. Du erhältst 48 dc und 47 ch-1-Zwischenräume. Wende.
  3. Reihe 2, WS: Häkle 3 ch. Häkle 1 dc in den ersten ch-1-Zwischenraum. Wiederhole *ch 1, 1 dc in den nächsten ch-1-Zwischenraum* bis zum letzten Zwischenraum. Häkle 1 dc in das letzte Stäbchen beziehungsweise in die obere Wendeluftmasche der Vorreihe. Wende. Die Maschenzahl bleibt bei 48 dc und 47 Zwischenräumen.
  4. Reihen 3 bis 36: Wiederhole Reihe 2 insgesamt 34 weitere Male. Bei einer Reihenhöhe von ungefähr 0,5 Zoll beziehungsweise 1,25 cm ergibt sich eine Länge von ungefähr 18 Zoll beziehungsweise 46 cm.
  5. Beende den Faden nach Reihe 36. Arbeite den zweiten Ärmel genauso.

Die Anfangskette bestimmt die Breite des Ärmels vom Handgelenk bis zum oberen Arm, wenn das Rechteck später zusammengenäht wird. Die Reihenlänge entspricht der Ärmellänge. Prüfe deshalb vor dem Zusammennähen, ob die Maße zu deinem gewünschten Sitz passen.

Schritt 4: Die Schulter- und Seitennähte schließen

Vor dem Zusammennähen empfiehlt es sich, alle fünf Teile vorsichtig in Form zu bringen. Dadurch lassen sich die Kanten leichter ausrichten. Lege das Rückenteil mit der späteren Außenseite nach oben auf eine ebene Fläche. Platziere die beiden Vorderteile an den oberen Ecken des Rückenteils. Die geraden Außenkanten der Vorderteile liegen jeweils an den Seiten des Rückenteils, während die inneren Kanten nach vorn zeigen.

  1. Markiere an beiden oberen Ecken des Rückenteils jeweils einen Abschnitt von ungefähr 4 Zoll beziehungsweise 10 cm entlang der Schulterkante.
  2. Lege die obere Außenkante des jeweiligen Vorderteils an diesen markierten Abschnitt. Die übrige Breite des Rückenteils bleibt zwischen den Schultern frei und bildet den hinteren Halsausschnitt.
  3. Schließe beide Schulternähte mit der Wollnadel und einem passenden Garnrest. Führe die Nadel abwechselnd durch die Randmaschen beider Teile. Ziehe den Faden nur so weit an, dass die Naht stabil bleibt und die Lochstruktur nicht zusammengezogen wird.
  4. Markiere an den Seiten des Rückenteils und der Vorderteile einen Bereich von ungefähr 8 Zoll beziehungsweise 20 cm ab der Schulterkante, der als Armausschnitt offen bleibt.
  5. Schließe die Seitennähte unterhalb dieser Markierungen bis zum unteren Saum. Richte die Reihen beider Teile möglichst genau aufeinander aus.

Nach diesem Schritt sollte eine offene Jackenform mit zwei Armausschnitten entstanden sein. Lege die Jacke flach hin und prüfe, ob die Schulterpartie gleichmäßig sitzt und die Vorderteile auf gleicher Höhe enden. Die Maße können durch die Dehnbarkeit des Netzmusters etwas variieren. Passe die Nahtpositionen daher vor dem endgültigen Vernähen an.

Schritt 5: Ärmel zusammennähen und einsetzen

  1. Lege den ersten Ärmel so hin, dass die spätere Außenseite nach innen zeigt. Falte das Rechteck der Länge nach, sodass die beiden langen Seiten aufeinanderliegen.
  2. Schließe die langen Kanten mit der Wollnadel. Beginne am unteren Ärmelrand und arbeite bis zum oberen Rand. Vernähe die Naht sorgfältig, ohne die Maschen zu stark zusammenzuziehen.
  3. Wende den Ärmel auf die rechte Seite. Markiere die Mitte der oberen Ärmelkante. Markiere außerdem die Mitte des Armausschnitts an der Schulter.
  4. Stecke den Ärmel in den Armausschnitt. Richte die markierten Mittelpunkte aufeinander aus und verteile den übrigen Stoff gleichmäßig entlang der Öffnung.
  5. Nähe den Ärmel mit kleinen, gleichmäßigen Stichen ein. Achte darauf, dass keine großen Falten entstehen. Wiederhole die Schritte für den zweiten Ärmel.
  6. Ziehe die Jacke vorsichtig an oder lege sie flach hin, um die Bewegungsfreiheit der Ärmel zu kontrollieren. Korrigiere bei Bedarf einzelne Nahtabschnitte, bevor du die Fäden endgültig vernähst.

Die Ärmelkonstruktion ist bewusst einfach gehalten. Bei einem sehr lockeren Netzmuster können sich die Öffnungen etwas dehnen. Deshalb ist es hilfreich, die Teile vor dem Nähen mit Stecknadeln oder Maschenmarkierern zu fixieren. So verteilst du die Weite gleichmäßiger.

Schritt 6: Saum und Vorderkanten einfassen

Eine schmale Einfassung stabilisiert den Cardigan und lässt die offenen Kanten ordentlicher wirken. Für den Abschluss werden feste Maschen verwendet. Arbeite locker genug, damit die Kante flach bleibt und sich nicht nach innen zieht.

  1. Verbinde das Garn mit einer Kettmasche an einer unteren Ecke der Vorderöffnung.
  2. Häkle 1 ch. Diese Luftmasche zählt nicht als Masche.
  3. Arbeite feste Maschen gleichmäßig entlang der vorderen Kante bis zum unteren Saum. Setze in die Randmaschen der Reihen je nach Abstand eine oder mehrere feste Maschen, damit die Kante nicht wellig wird.
  4. Arbeite entlang der unteren Saumkante feste Maschen in gleichmäßigen Abständen. Verteile die Maschen so, dass sich die Jacke beim Hinlegen nicht zusammenzieht.
  5. Führe die Einfassung entlang der zweiten Vorderkante nach oben. Achte darauf, auf beiden Seiten eine ähnliche Anzahl von festen Maschen zu arbeiten.
  6. Schließe die Einfassung mit einer Kettmasche in die erste feste Masche. Schneide den Faden ab und ziehe ihn durch die letzte Schlaufe.
  7. Vernähe alle Fadenenden auf der Innenseite. Führe die Wollnadel mehrmals durch benachbarte Maschen, ohne sichtbare Fadenknäuel zu erzeugen.

Falls du einen etwas stärker betonten Saum bevorzugst, kannst du entlang der unteren Kante eine zweite Reihe fester Maschen ergänzen. Für einen besonders leichten Cardigan reicht in der Regel eine Reihe aus. Verzichte auf eine zu feste Kante, da das Netzmaterial sonst ungleichmäßig fällt.

Schritt 7: Die Bindebänder häkeln

Die schmale Bindung im Brustbereich ist ein dekoratives und funktionales Detail. Zwei gehäkelte Bänder halten die Vorderteile bei Bedarf zusammen und passen zum romantischen Charakter des Cardigans.

  1. Häkle 61 ch für das erste Band.
  2. Häkle 1 sl st in die zweite ch von der Nadel und anschließend 1 sl st in jede verbleibende ch. Du erhältst 60 sl st. Beende den Faden und lasse ein ausreichend langes Ende zum Befestigen stehen.
  3. Arbeite das zweite Band genauso.
  4. Lege den Cardigan flach hin und bestimme eine Position ungefähr auf Brusthöhe, leicht unterhalb des Halsausschnitts. Markiere an jedem Vorderteil eine Stelle in gleicher Höhe, etwa 2 bis 3 Zoll beziehungsweise 5 bis 7,5 cm von der inneren Vorderkante entfernt.
  5. Nähe das Ende des ersten Bandes an der markierten Stelle des linken Vorderteils fest. Befestige das zweite Band auf derselben Höhe am gegenüberliegenden Vorderteil.
  6. Vernähe die Befestigungsfäden sorgfältig auf der Innenseite. Binde die Bänder locker zusammen und prüfe, ob sich die Vorderteile ohne Zug schließen lassen.

Die Länge der Bänder ist variabel. Wenn du den Cardigan lieber nur leicht zusammenhalten möchtest, können kürzere Bänder ausreichen. Für eine dekorative Schleife sind längere Bänder geeignet. Achte darauf, dass beide Bänder gleich lang sind und keine unangenehme Spannung auf die Vorderkanten ausüben.

Schritt 8: Fäden vernähen und Cardigan in Form bringen

  1. Kontrolliere alle Nähte und Befestigungen. Vernähe lose Fadenenden mit der Wollnadel entlang der Maschenstruktur, ohne sie zu straff anzuziehen.
  2. Lege die Jacke flach auf eine saubere Unterlage. Richte Rückenteil, Vorderteile und Ärmel vorsichtig aus.
  3. Miss die Rückenlänge, die Breite der Vorderteile und die Ärmellänge. Vergleiche die Maße mit den Zielwerten und korrigiere die Form bei Bedarf durch sanftes Spannen.
  4. Befeuchte das Stück entsprechend den Pflegehinweisen des Garns oder wasche es vorsichtig von Hand. Drücke überschüssiges Wasser mit einem Handtuch aus, ohne das Netzmaterial auszuwringen.
  5. Lege den Cardigan flach zum Trocknen aus. Ziehe nicht an einzelnen Maschen, sondern verteile die Form gleichmäßig über das gesamte Kleidungsstück.

Verwende beim Spannen keine übermäßige Kraft. Ein offenes Häkelmuster kann sich leicht verlängern, wenn es nass zu stark gezogen wird. Ziel ist eine gleichmäßige Form, nicht eine möglichst große Ausdehnung.

Größenanpassung für deinen gehäkelten Cardigan

Die Anleitung ist auf eine mittlere Größe abgestimmt. Da Kleidungsstücke individuell sitzen sollen, ist es sinnvoll, vor dem Beginn den gewünschten Umfang und die bevorzugte Länge festzulegen. Miss den Brustumfang an der breitesten Stelle über einem dünnen Oberteil. Miss außerdem die gewünschte Rückenlänge von der Schulter bis zum unteren Saum sowie die Ärmellänge von der Schulter bis zum Handgelenk.

Für einen lockeren Cardigan empfiehlt sich eine positive Mehrweite. Als Ausgangspunkt sind etwa 4 bis 8 Zoll beziehungsweise 10 bis 20 cm zusätzlicher Umfang gegenüber dem eigenen Brustumfang sinnvoll. Für einen schmaleren Sitz kann die Mehrweite geringer ausfallen. Für einen sehr weiten, lässigen Cardigan kannst du mehr Spielraum einplanen.

Breite und Maschenzahl verändern

Die Breite der Teile wird über die Anfangskette bestimmt. Bei der beschriebenen Maschenprobe entsprechen 12 Stäbchen ungefähr 4 Zoll beziehungsweise 10 cm. Für eine breitere Jacke kannst du die Anzahl der Musterabschnitte erhöhen. Plane bei der ersten Reihe so, dass die Anzahl der tatsächlichen Stäbchen zur gewünschten Breite passt. Kontrolliere die Maschenprobe, bevor du die vollständige Länge häkelst.

Als Orientierung gilt: Das Rückenteil bildet ungefähr die Hälfte des gesamten Kleidungsstückumfangs, während die beiden Vorderteile zusammen die andere Hälfte bilden. Wenn du beispielsweise einen größeren Umfang möchtest, vergrößere das Rückenteil und die Vorderteile proportional. Achte darauf, dass die Schulterbereiche und die Ärmel weiterhin zur neuen Konstruktion passen.

Körperlänge und Ärmellänge anpassen

Die Länge wird durch die Anzahl der Reihen verändert. Bei einer Reihenhöhe von ungefähr 0,5 Zoll beziehungsweise 1,25 cm ergeben acht zusätzliche Reihen etwa 4 Zoll beziehungsweise 10 cm mehr Länge. Diese Berechnung ist ein Näherungswert. Orientiere dich an deiner tatsächlichen Höhenprobe, besonders wenn du ein anderes Garn oder eine andere Häkelnadel verwendest.

Für einen kürzeren Sommer-Cardigan kannst du einige Reihen weglassen. Wenn du eine längere Jacke bevorzugst, arbeite mehr Reihen im Rückenteil und in beiden Vorderteilen. Passe dabei die Position der Seitennähte und die Höhe der Armausschnitte an. Eine längere Körperpartie benötigt nicht automatisch längere Ärmel.

Bei einer Änderung der Ärmellänge wird die Anzahl der Reihen im Ärmel angepasst. Für einen kürzeren Ärmel reduzierst du die Reihenanzahl; für einen längeren Ärmel ergänzt du weitere Reihen. Wenn du die Ärmelweite veränderst, muss die Länge der oberen Ärmelkante weiterhin zum Umfang des Armausschnitts passen.

Wichtig für die Passform: Miss vor dem Zusammennähen die tatsächliche Länge der Armausschnitte und die obere Kante der Ärmel. Die Öffnungen sollten ohne starkes Dehnen zusammenpassen. Wenn du die Breite des Körpers deutlich veränderst, kontrolliere deshalb auch die Schulterbreite und die Ärmelmaße.

Häufige Häkelprobleme und ihre Lösungen

Die Kanten werden schmaler oder breiter

Unregelmäßige Seitenkanten entstehen häufig, wenn am Reihenanfang oder Reihenende ein Stäbchen ausgelassen wird. Kontrolliere bei jeder Reihe die Anzahl der Stäbchen. Das Rückenteil sollte 60 Stäbchen, jedes Vorderteil 30 Stäbchen und jeder Ärmel 48 Stäbchen enthalten. Die Wendeluftmaschen zählen dabei nicht als zusätzliche Maschen.

Das Lochmuster wirkt zu eng

Wenn sich das Muster steif anfühlt, prüfe zunächst deine Häkelspannung. Sehr feste Maschen können die offenen Zwischenräume verkleinern. Eine etwas größere Häkelnadel kann helfen, sofern die Maschenprobe anschließend weiterhin zur gewünschten Größe passt. Arbeite nicht nur mit einer größeren Nadel, ohne das Ergebnis zu messen, da sich dadurch die Maße deutlich verändern können.

Der untere Rand wellt sich

Ein welliger Saum kann entstehen, wenn die Einfassung zu viele feste Maschen enthält. Ein nach innen gezogener Rand deutet dagegen häufig auf zu wenige Maschen oder zu festes Häkeln hin. Verteile die festen Maschen gleichmäßig und prüfe nach einigen Zentimetern, ob die Kante flach liegt. Falls nötig, löse den betroffenen Abschnitt und arbeite ihn mit angepassten Abständen erneut.

Die Ärmel sitzen nicht gleichmäßig

Wenn ein Ärmel schief sitzt, kontrolliere die Markierungen am oberen Ärmelrand und am Armausschnitt. Die Mittelpunkte sollten aufeinanderliegen. Verteile die übrige Weite gleichmäßig und fixiere die Teile vor dem Nähen. Ein zu großer Unterschied zwischen Ärmelkante und Armausschnitt lässt sich nicht allein durch besonders festes Nähen ausgleichen. In diesem Fall sollten die Maße erneut geprüft werden.

Fertigstellung, Spannen und Pflege

Die abschließende Formgebung macht einen großen Unterschied für das Erscheinungsbild des Cardigans. Glatte Nähte, gleichmäßige Ränder und ein sauberer Halsausschnitt lassen das Netzmuster besonders schön wirken. Prüfe nach dem Vernähen der Fäden, ob sich die Vorderkanten gleichmäßig nach unten ziehen und ob die Ärmel ohne Verdrehen fallen.

Die richtige Pflege richtet sich nach der Garnzusammensetzung. Baumwollgarne sind häufig pflegeleicht, können sich jedoch bei Nässe dehnen. Mischgarne können andere Wasch- und Trocknungshinweise erfordern. Prüfe daher die Angaben auf dem Garnetikett, bevor du den fertigen Cardigan wäschst. Vermeide starkes Wringen und hänge das nasse Kleidungsstück nicht an den Schultern auf, da sich das offene Muster unter seinem eigenen Gewicht verlängern kann.

Wenn du den Cardigan von Hand wäschst, verwende lauwarmes Wasser und ein geeignetes mildes Waschmittel. Drücke überschüssiges Wasser vorsichtig aus und lege die Jacke zum Trocknen flach aus. Richte die Ärmel und Vorderkanten in die gewünschte Form. Starkes Ziehen an den Maschen sollte vermieden werden.

Eine zusätzliche Individualisierung ist jederzeit möglich. Du kannst den Saum etwas breiter gestalten, die Bindebänder durch schmale gehäkelte Kordeln ersetzen oder eine dezente Kontrastfarbe für die Einfassung wählen. Auch eine längere Variante mit zusätzlicher Körperlänge ist möglich, wenn du die Nahtpositionen und die Proportionen der Ärmel entsprechend anpasst.

Auf einen Blick: Die wichtigsten Informationen

  • Garn: Leichtes DK-Garn aus Baumwolle oder einer weichen Baumwollmischung.
  • Schwierigkeitsgrad: Leicht bis mittel, mit Grundkenntnissen in Luftmaschen, festen Maschen, Stäbchen und Nähten.
  • Zentrale Technik: Netzmuster aus Stäbchen und Luftmaschen, gearbeitet in Hin- und Rückreihen.
  • Größenanpassung: Breite über die Anfangskette, Länge über die Reihenanzahl und Passform über die Maße der Einzelteile verändern.
  • Fertigstellung: Fünf Teile zusammennähen, Kanten mit festen Maschen einfassen, Bindebänder befestigen und den Cardigan flach trocknen lassen.

Fazit: Einen luftigen Häkel-Cardigan selbst gestalten

Dieser gehäkelte Cardigan mit Lochmuster verbindet eine klare Konstruktion mit einem leichten, modernen Erscheinungsbild. Das regelmäßige Netzmuster lässt sich mit einfachen Grundmaschen arbeiten und bietet eine gute Möglichkeit, gleichmäßige Häkelreihen zu üben. Die langen Ärmel, die offene Vorderseite und die schmale Bindung geben der Jacke ihren charakteristischen Look.

Wähle zunächst ein Garn, das sich angenehm auf der Haut anfühlt und die Maschenstruktur gut zur Geltung bringt. Arbeite eine Maschenprobe, bevor du mit den großen Einzelteilen beginnst, und lies die vollständige Häkelanleitung aufmerksam durch. So kannst du Maße und Material frühzeitig aufeinander abstimmen und unnötiges Auftrennen vermeiden.

Ob in Buttergelb, Creme oder einer anderen Lieblingsfarbe: Mit kleinen Anpassungen entsteht ein persönliches Kleidungsstück, das sich vielseitig kombinieren lässt. Nimm dir Zeit für die Nähte und den Abschluss, denn gerade diese Details tragen zu einem gepflegten Ergebnis bei. Wenn du eine luftige Häkeljacke für die warme Jahreszeit suchst, ist diese Häkelanleitung für einen Cardigan ein schönes Projekt für deine nächste kreative Auszeit.

Tags

Häkelanleitung Cardigan
Häkeljacke Damen
Cardigan häkeln
Lochmuster häkeln
Sommerjacke häkeln
Häkelmode
DIY Kleidung
Häkeln für den Frühling

Similar Posts